Auf einen Blick
- Zentrales Portal
- Bekanntmachungsservice (oeffentlichevergabe.de)
Schwellenwerte
| Liefer- und Dienstleistungen, oberste und obere Bundesbehörden (EU) | € 140.000 |
| Liefer- und Dienstleistungen, alle übrigen öffentlichen Auftraggeber einschließlich Länder und Kommunen (EU) | € 216.000 |
| Bauaufträge (EU) | € 5.404.000 |
| Sektorenauftraggeber: Liefer- und Dienstleistungen (EU) | € 432.000 |
| Soziale und andere besondere Dienstleistungen (EU) | € 750.000 |
| Direktauftrag ohne Vergabeverfahren, Auftraggeber des Bundes (national, seit 1. Juli 2026) | € 50.000 |
Gesetz und Auftraggeber
Oberhalb der EU-Schwellenwerte gelten Teil 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und die Verordnungen: die Vergabeverordnung (VgV) für Liefer- und Dienstleistungen, VOB/A Abschnitt 2 für Bauleistungen, die SektVO für Sektorenauftraggeber, die KonzVgV für Konzessionen und die VSVgV für Verteidigung und Sicherheit. Unterhalb der Schwellenwerte gilt Haushaltsrecht: die Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) für Liefer- und Dienstleistungen und VOB/A Abschnitt 1 für Bauleistungen, wie sie Bund und Länder jeweils eingeführt haben, sowie Landesvergabe- und Tariftreuegesetze. Seit dem 1. Juli 2026 gilt das Vergabebeschleunigungsgesetz, seit dem 1. Mai 2026 das Bundestariftreuegesetz für Bau- und Dienstleistungsaufträge des Bundes. Auftraggeber sind unter anderem Bundesbehörden wie das Beschaffungsamt des BMI und das BAAINBw der Bundeswehr, die Länder, Kommunen und öffentliche Unternehmen wie die Deutsche Bahn.[1][2][3][22]
Wo Ausschreibungen veröffentlicht werden
Ein zentrales Vergabeportal gibt es nicht. Seit Einführung der eForms sammelt der Bekanntmachungsservice auf oeffentlichevergabe.de Bekanntmachungen als nationaler Datenservice und leitet EU-Bekanntmachungen an TED weiter. Bundesbehörden nutzen überwiegend die e-Vergabe, die Vergabeplattform des Bundes, und listen Ausschreibungen auf service.bund.de. Länder und Kommunen nutzen Landesplattformen wie vergabe.NRW, vergabe.bayern oder die Vergabeplattform Berlin oder kommerzielle Plattformen. Nach Anteil an den EU-Bekanntmachungen waren 2025 DTVP, subreport ELViS, RIB eVergabe, Deutsche eVergabe, die e-Vergabe des Bundes und evergabe.de die größten. Registrierung und Download der Unterlagen sind für Bieter meist kostenlos; manche Plattformen bieten kostenpflichtige Suchfunktionen an. Angebote werden in der Regel in Textform abgegeben, ohne qualifizierte elektronische Signatur, sofern der Auftraggeber keine verlangt.[13][18]
Verfahren und Schwellenwerte
Oberhalb der EU-Schwellenwerte stehen das offene Verfahren, das nicht offene Verfahren mit Teilnahmewettbewerb, das Verhandlungsverfahren mit oder ohne Teilnahmewettbewerb, der wettbewerbliche Dialog und die Innovationspartnerschaft zur Verfügung; zwischen offenem und nicht offenem Verfahren kann der Auftraggeber frei wählen. Unterhalb der Schwellenwerte kennen UVgO und VOB/A Abschnitt 1 die öffentliche Ausschreibung, die beschränkte Ausschreibung mit oder ohne Teilnahmewettbewerb, die Verhandlungsvergabe bzw. freihändige Vergabe und den Direktauftrag. Die Wertgrenzen für diese nationalen Verfahren unterscheiden sich zwischen Bund und Ländern. Seit dem 1. Juli 2026 dürfen Auftraggeber des Bundes Aufträge bis zu einem festen Wert ohne Vergabeverfahren vergeben.[1][2][9][22]
Unterlagen und Sprache
Auftraggeber verlangen meist zunächst Eigenerklärungen und fordern Nachweise erst vom vorgesehenen Zuschlagsempfänger an; in EU-Verfahren müssen sie die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) akzeptieren. Übliche Nachweise sind ein Handelsregisterauszug, eine steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung, eine Bescheinigung der Sozialversicherung bzw. Berufsgenossenschaft, eine Betriebshaftpflichtversicherung, Umsatzzahlen und Referenzen. Ein Eintrag in ein Präqualifikationsverzeichnis, die PQ-VOB-Liste für Bauleistungen oder das amtliche Verzeichnis AVPQ der Industrie- und Handelskammern für Liefer- und Dienstleistungen, ersetzt viele Einzelnachweise. Bei größeren Aufträgen fragen Auftraggeber das Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt nach Ausschlussgründen ab. Vergabeunterlagen und Angebote sind auf Deutsch. Ausländische Bieter dürfen gleichwertige Nachweise aus ihrem Herkunftsland vorlegen, in der Regel mit deutscher Übersetzung.[19][20][21][22]
Fristen, Zuschlag und Rechtsschutz
Im offenen EU-Verfahren beträgt die Angebotsfrist mindestens 35 Tage ab dem Tag nach Absendung der Auftragsbekanntmachung. Der Auftraggeber kann sie um 5 Tage verkürzen, wenn er elektronische Angebote akzeptiert, und bei hinreichend begründeter Dringlichkeit auf 15 Tage. Im nicht offenen Verfahren gelten mindestens 30 Tage Teilnahmefrist und mindestens 30 Tage Angebotsfrist. Der Zuschlag geht auf das wirtschaftlichste Angebot nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Vor Vertragsschluss muss der Auftraggeber die unterlegenen Bieter informieren und 15 Kalendertage warten, bei elektronischer Information 10 Kalendertage (§ 134 GWB). Verstöße sind zunächst innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis beim Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag geht dann an die Vergabekammer, die sofortige Beschwerde an den Vergabesenat des Oberlandesgerichts; seit dem Vergabebeschleunigungsgesetz hat sie keine aufschiebende Wirkung mehr, wenn die Vergabekammer den Nachprüfungsantrag abgelehnt hat (§ 173 GWB). Unterhalb der EU-Schwellenwerte gibt es grundsätzlich kein Nachprüfungsverfahren, außer in einigen Ländern.[4][5][6][7]
So erhöhen Sie Ihre Chancen in Deutschland
Oberhalb der EU-Schwellenwerte erhält nach § 127 GWB und § 58 VgV das wirtschaftlichste Angebot den Zuschlag, ermittelt nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Auftraggeber muss die Gewichtung der Zuschlagskriterien in der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen angeben, auch als angemessene Spanne, und veröffentlicht oft eine Wertungsmatrix, die zeigt, wie Konzepte bewertet werden, etwa mit Punkten oder Schulnoten. Unterhalb der Schwellen gelten UVgO und VOB/A mit ähnlichen Grundsätzen, wobei die Unterlagen festlegen, wie stark der Preis zählt. Nutzen Sie die Bieterfragen: Antworten gehen an alle Bieter, und werden rechtzeitig angeforderte Auskünfte nicht spätestens sechs Tage vor Ablauf der Angebotsfrist erteilt, ist die Frist zu verlängern. Erkennbare Vergaberechtsverstöße in den Unterlagen müssen Sie bis zum Ablauf der Angebotsfrist rügen, sonst ist ein Nachprüfungsantrag ausgeschlossen. Prüfen Sie frühere Bekanntmachungen des Auftraggebers auf oeffentlichevergabe.de und TED sowie veröffentlichte Strategien, und schreiben Sie jedes Konzept entlang der Matrix mit messbaren Zusagen. Angebote scheitern an Verspätung, veränderten Preisblättern, fehlenden Erklärungen und Ausschlussgründen; ungewöhnlich niedrige Preise sind nach § 60 VgV aufzuklären. Fordern Sie nach dem Zuschlag die Gründe und Merkmale des erfolgreichen Angebots an; nach § 62 VgV muss der Auftraggeber binnen 15 Tagen nach Ihrem Antrag unterrichten.[14][15][16][17]
- Fordern Sie Wertungsmatrix und Gewichtung an und planen Sie jedes Konzept danach.
- Prüfen Sie frühere Bekanntmachungen des Auftraggebers auf oeffentlichevergabe.de und TED.
- Stellen Sie früh Bieterfragen und rügen Sie erkennbare Fehler vor Fristablauf.
- Nutzen Sie Formblätter und Preisblätter unverändert und ergänzen Sie messbare Zusagen.
- Reichen Sie rechtzeitig mit allen Erklärungen in der geforderten Form ein.
- Verlangen Sie Gründe nach § 62 VgV und beachten Sie die Wartefrist nach § 134 GWB.
Bieterfragen: Bieterfragen
So wird in Deutschland vergeben
- der Ausschreibungen werden nur nach Preis vergeben
- 64 %
- Angebote pro Los (Median)
- 3
- der Lose erhalten nur ein Angebot
- 23 %
- der Gewinner sind KMU
- 76 %
Quelle: TED, 40.008 Bekanntmachungen und Zuschläge aus 2025, berechnet von TenderRender.
So hilft TenderRender Ihnen in Deutschland
TenderRender erledigt die Arbeit hinter jedem Schritt oben. Ihr Team prüft und verfeinert.
- 1
Den Auftraggeber recherchieren
Stellt frühere Vergaben, Strategien und Verträge des Auftraggebers zusammen, damit Ihr Angebot zur Lage dieses Auftraggebers in Deutschland passt.
- 2
Fragen stellen
Findet Unklarheiten und Risiken in den Unterlagen und formuliert Fragen dazu für die Fragerunde: Bieterfragen.
- 3
Je Kriterium schreiben
Schreibt einen ersten Entwurf je Zuschlagskriterium, in der Sprache der Ausschreibung, mit Quellenangaben zu Ihren eigenen Unterlagen.
- 4
Prüfen
Bewertet Ihr Angebot je Zuschlagskriterium wie ein Bewerter, mit Punktzahl und konkreten Verbesserungen.
- 5
Formulare ausfüllen
Füllt die EEE, Preisblätter, Fragebögen und Excel-Anlagen aus Ihren eigenen Daten und früheren Angeboten aus, mit Quelle je Antwort.
- 6
Einreichen
Erstellt eine Checkliste aller Unterlagen, die Sie auf Bekanntmachungsservice (oeffentlichevergabe.de) einreichen müssen, und bereitet sie unterschriftsreif vor.
Findet auch die Ausschreibungen für Sie, von Bekanntmachungsservice (oeffentlichevergabe.de) und weiteren Quellen.
Teams, die mit TenderRender schreiben oder prüfen, gewannen 49% ihrer abgeschlossenen Ausschreibungen. So wurde das berechnet
Tipps für Bieter
Verlassen Sie sich nicht auf eine Plattform: Richten Sie Suchen über oeffentlichevergabe.de, TED und die wichtigsten Plattformen von Bund, Ländern und privaten Anbietern ein, oder gezielt auf den Plattformen Ihrer Auftraggeber. Prüfen Sie eine Präqualifizierung, denn ein Eintrag in PQ-VOB oder im AVPQ spart in jedem Verfahren Aufwand. Achten Sie auf Tariftreueerklärungen der Länder und bei Bau- und Dienstleistungsaufträgen des Bundes ab 50.000 € auf die Pflichten nach dem Bundestariftreuegesetz. Rügen Sie unklare oder vergaberechtswidrige Vorgaben früh, denn Verstöße, die aus der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen vor Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Verwenden Sie Formblätter und Preisblätter des Auftraggebers unverändert, denn Änderungen an den Vergabeunterlagen führen zum Ausschluss. Geben Sie rechtzeitig vor Fristende ab, da verspätete elektronische Angebote automatisch zurückgewiesen werden.[5][10][13][19]
Plattformen in Deutschland
Anteil der 86.081 TED-Bekanntmachungen aus 2025, deren Unterlagen auf dieser Plattform liegen.
- DTVP12,7 %
Die Basic Edition ist dauerhaft kostenfrei für Download und Angebotsabgabe; die optionale Professional Edition (49 € pro Monat) bietet Benachrichtigungen und Zusatzdienste.
- subreport ELViS8,5 %
subreport ELViS ist für Bieter von der Registrierung bis zur Angebotsabgabe kostenfrei; die geforderte Signaturform legt der Auftraggeber fest.
- RIB eVergabe8,5 %
RIB Tender ist das zentrale Bieterportal aller RIB-Vergabeplattformen; Sie registrieren sich kostenlos und geben mit dem kostenlosen Bieterclient AVA-Sign ab.
- Deutsche eVergabe8,1 %
Mit kostenfreier Registrierung laden Sie Unterlagen herunter, kommunizieren mit der Vergabestelle und reichen elektronisch ein; nur der Empfehlungsservice kostet.
- e-Vergabe (Bund)6,6 %
Kostenfreie Registrierung in der Bieteranwendung AnA-Web; ein Signaturzertifikat brauchen Sie nur, wenn die Bekanntmachung es verlangt.
- evergabe.de4,7 %
Mit dem kostenfreien Basic-Konto nehmen Sie an Verfahren teil; öffentliche und EU-weite Verfahren erfordern eine Registrierung, manche kleinen Direktvergaben nicht.
- Deutsche Bahn (own portal)3,1 %
DB-Vergaben laufen über das eigene Bieterportal (kostenfreie Registrierung); oft ist zusätzlich eine Registrierung oder Präqualifikation in SMaRT nötig.
Suchdienste für dieses Land
- Auftragsbörse (Vergabeplattform Metropolregion Rhein-Neckar)
Regionale Vergabeplattform, auf der Auftraggeber der Metropolregion Rhein-Neckar Ausschreibungen veröffentlichen und elektronische Angebote erhalten.
- ausschreibungen-deutschland.de
Kostenloses Portal mit aktuellen öffentlichen Ausschreibungen in Deutschland für Liefer-, Dienst- und Bauleistungen.
- Ausschreibungsprofi
Findet passende öffentliche Ausschreibungen für Unternehmen, prüft die Vergabeunterlagen und erstellt vollständige, abgabefertige Angebote.
- B_I MEDIEN (B_I ausschreibungsdienste)
Deutscher Ausschreibungsdienst mit nationalen und EU-Ausschreibungen, privaten Bauvorhaben, E-Mail-Alerts, Printausgaben und eVergabe.
- BidAtlas
Schweizer KI-Plattform für Bid Management: Agenten finden Ausschreibungen auf simap und DTVP, prüfen Anforderungen, schlagen Referenzen vor, entwerfen Angebote.
- BlackSwanAI (auftragr / prüfr)
Zwei KI-Produkte für die Vergabe in Deutschland: auftragr hilft Bietern, Ausschreibungen zu finden und zu bewerten; prüfr unterstützt Vergabestellen.
- Deutsches Ausschreibungsblatt
Deutsches Ausschreibungsportal mit nationalen und EU-Bekanntmachungen, E-Mail-Alerts, eVergabe, Schulungen und KI-Chat zu Vergabeunterlagen.
- DTVP (Deutsches Vergabeportal)
Kommerzielles deutsches Vergabeportal, auf dem Vergabestellen Verfahren durchführen und Bieter Bekanntmachungen suchen und Angebote abgeben.
- evergabe.de
Kommerzielle deutsche Plattform: Öffentliche und private Auftraggeber veröffentlichen Ausschreibungen, Unternehmen suchen und geben Angebote digital ab.
- Everwise
Ausschreibungsmonitor für TED und deutsche Vergabeplattformen mit KI-Dokumentenanalyse, Chat mit Vergabeunterlagen, Versionsvergleich und Übersetzung.
- Forgent AI
KI-Agenten, die öffentliche Ausschreibungen finden, die Passung bewerten und Angebote entwerfen – mit Koordinationsfunktionen für Bid-Teams.
- Healy Hudson (Deutsche eVergabe)
Kommerzielles E-Vergabe-Portal mit Workflow (Deutsche eVergabe) für Vergabestellen; Unternehmen finden Ausschreibungen und geben Angebote ab.
- Hello Tender
KI-Suche und Alerts für TED und weitere öffentliche Ausschreibungen in Europa, mit CPV-Filtern und KI-Zusammenfassungen.
- Hessische Ausschreibungsdatenbank (HAD)
Gemeinnützig: Pflicht-Bekanntmachungsdatenbank Hessens für nationale und EU-Ausschreibungen (ABSt Hessen e.V.), kostenlos für Vergabestellen und Firmen.
- ibau
Deutsche Projekt- und Ausschreibungsdatenbank (ibau Xplorer) mit Bauprojekten und öffentlichen Ausschreibungen, inklusive Alerts.
- Leto
KI-Tool, das oberschwellige Ausschreibungen einem Suchprofil zuordnet, Fragen zu Vergabeunterlagen mit Quellen beantwortet und Formblätter ausfüllt.
- oeffentlichevergabe.de (Bekanntmachungsservice)
Öffentlich: zentraler Bekanntmachungsservice für Bund, Länder und Kommunen mit kostenloser Suche und Open-Data-Service; Angebote über die verlinkte Plattform.
- Oprade
Vergabesoftware für den deutschen Mittelstand: scannt TED und deutsche Portale, bewertet Go/No-Go, extrahiert Anforderungen, entwirft Angebote als DOCX.
- Patterno
Bündelt Ausschreibungen aus über 4.500 Vergabeportalen in 29 europäischen Ländern, bewertet sie nach Relevanz und automatisiert Teile der Angebotserstellung.
- procuris
KI-Suche über 90+ deutsche Portale und TED mit Zusammenfassung, Profilpassung, Bid/No-Bid-Beschluss und Anforderungs-Workspace; auch Full-Service.
- Ready Tender
Deutsche Ausschreibungsplattform, die öffentliche Ausschreibungen einem Unternehmensprofil zuordnet, mit KI-Zusammenfassungen und Chat-Assistent.
- Scelion
Plattform, die öffentliche Ausschreibungen bündelt, Anforderungen automatisch analysiert und den Angebotsprozess strukturiert.
- service.bund.de (Ausschreibungen)
Dienstleistungsportal des Bundes mit öffentlicher Suche nach Ausschreibungen, neben Stellenangeboten und Behördeninformationen.
- Staatsanzeiger eServices
Kommerzielle eVergabeplattform (SeS-System) des Staatsanzeigers für nationale und EU-weite Ausschreibungen, mit Bekanntmachungssuche und Präqualifikation.
- subreport (ELViS)
Kommerzielle webbasierte E-Vergabe-Plattform (seit 2001) für nationale und EU-weite Verfahren; subreport bietet auch Ausschreibungsrecherche im Abo.
- Tender Republic
KI-Tool, das deutsche Ausschreibungen bewertet, Ausschlusskriterien prüft, Fragen zu Unterlagen beantwortet und Formulare sowie Angebotsteile vorausfüllt.
- Tender Zen
KI-Ausschreibungstool für Bau-, Ingenieur- und IT-Firmen: durchsucht 150+ deutsche Vergabeplattformen, analysiert Unterlagen, gleicht Referenzen ab.
- TenderFlow
Durchsucht täglich über 150 deutsche und EU-Vergabeportale und gibt je Ausschreibung eine KI-Empfehlung: mitbieten oder nicht.
- Tendermeister
Ausschreibungssoftware für Deutschland, die Vergabeportale durchsucht, Unterlagen auf K.-o.-Kriterien und Fristen prüft und Angebote unterstützt.
- Tendify
Überwacht EU- und nationale Vergabeportale und gleicht Ausschreibungen mit KI-gestützter Passungsanalyse mit Ihrem Unternehmensprofil ab.
- TendiGo
KI-Plattform, die 800+ deutsche Vergabequellen bündelt, Vergabeunterlagen analysiert, die Eignung mit dem Firmenprofil abgleicht und Angebotstexte entwirft.
- vergabe.bot
KI-Suchmaschine für öffentliche Ausschreibungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, inkl. Gemeinde-Websites, mit täglichen E-Mail-Alerts und API.
- vergabe.Niedersachsen
Öffentlich: Vergabeplattform des Landes Niedersachsen mit Bekanntmachungen von Landes- und Kommunalstellen und Projekträumen zur elektronischen Teilnahme.
- vergabe.NRW
Öffentlich: Vergabeportal des Landes NRW mit Zugang zum Vergabemarktplatz NRW, einem Veröffentlichungsclient und Vergabeinformationen.
- Vergabe24
Deutsches Ausschreibungsportal für regionale, bundesweite und EU-weite Ausschreibungssuche mit Vergabe-News.
- Vergabefix
Ausschreibungsplattform mit semantischer Suche über Vergabeportale, Suchagenten und KI-Zusammenfassungen der Eignungskriterien; Beratung separat buchbar.
- VergabeHero
KI-Ausschreibungsplattform, die täglich 1.500+ deutsche Vergabeportale ausliest, Ausschreibungen einem Profil zuordnet und Vergabeunterlagen zusammenfasst.
- Vergabemarktplatz Brandenburg
Öffentlich: Vergabemarktplatz des Landes Brandenburg für Bekanntmachungen und Verfahren von Landes- und Kommunalvergabestellen, mit Projekträumen.
- Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz
Öffentlich: E-Vergabe-Marktplatz Rheinland-Pfalz – Unternehmen suchen Bekanntmachungen, laden Unterlagen, kommunizieren und geben elektronisch Angebote ab.
- Vergabepilot.AI
KI-Suchmaschine für Ausschreibungen aus 300+ deutschen Vergabeportalen, mit Suche in natürlicher Sprache, Alerts, Zusammenfassungen und Passungsbewertung.
- Vergabeplattform des Landes Berlin
Öffentlich: Vergabeplattform des Landes Berlin mit laufenden Ausschreibungen und Zuschlagsinformationen; Bieter melden sich über RIB Tender an.
- Vergabescanner
KI-Tool für das Bauhandwerk, das Leistungsverzeichnisse aus Ausschreibungen liest, Anforderungen mit Quellenbeleg zusammenfasst und vorkalkuliert.
Schreibhilfe aus diesem Land
- aiconver
KI-Assistent für deutsche Ausschreibungen: unterstützt die Bid/No-Bid-Bewertung, erstellt Bieterfragen und füllt Vergabeunterlagen aus.
- BidAtlas
Schweizer KI-Plattform für Bid Management: Agenten finden Ausschreibungen auf simap und DTVP, prüfen Anforderungen, schlagen Referenzen vor, entwerfen Angebote.
- BlackSwanAI (auftragr / prüfr)
Zwei KI-Produkte für die Vergabe in Deutschland: auftragr hilft Bietern, Ausschreibungen zu finden und zu bewerten; prüfr unterstützt Vergabestellen.
- Everwise
Ausschreibungsmonitor für TED und deutsche Vergabeplattformen mit KI-Dokumentenanalyse, Chat mit Vergabeunterlagen, Versionsvergleich und Übersetzung.
- Forgent AI
KI-Agenten, die öffentliche Ausschreibungen finden, die Passung bewerten und Angebote entwerfen – mit Koordinationsfunktionen für Bid-Teams.
- Leto
KI-Tool, das oberschwellige Ausschreibungen einem Suchprofil zuordnet, Fragen zu Vergabeunterlagen mit Quellen beantwortet und Formblätter ausfüllt.
- Oprade
Vergabesoftware für den deutschen Mittelstand: scannt TED und deutsche Portale, bewertet Go/No-Go, extrahiert Anforderungen, entwirft Angebote als DOCX.
- Patterno
Bündelt Ausschreibungen aus über 4.500 Vergabeportalen in 29 europäischen Ländern, bewertet sie nach Relevanz und automatisiert Teile der Angebotserstellung.
- procuris
KI-Suche über 90+ deutsche Portale und TED mit Zusammenfassung, Profilpassung, Bid/No-Bid-Beschluss und Anforderungs-Workspace; auch Full-Service.
- Scalera
KI-Plattform für Bauzulieferer und Bauunternehmen, die Positionen aus Leistungsverzeichnissen extrahiert und Produktkatalogen oder Nachunternehmern zuordnet.
- Scelion
Plattform, die öffentliche Ausschreibungen bündelt, Anforderungen automatisch analysiert und den Angebotsprozess strukturiert.
- Sealio
KI-Arbeitsbereich für Proposal- und Bid-Teams: RFPs und Ausschreibungen bewerten, Antworten aus freigegebenen Quellen entwerfen, Freigaben steuern.
- Tender Republic
KI-Tool, das deutsche Ausschreibungen bewertet, Ausschlusskriterien prüft, Fragen zu Unterlagen beantwortet und Formulare sowie Angebotsteile vorausfüllt.
- Tender Zen
KI-Ausschreibungstool für Bau-, Ingenieur- und IT-Firmen: durchsucht 150+ deutsche Vergabeplattformen, analysiert Unterlagen, gleicht Referenzen ab.
- TenderFlow
Durchsucht täglich über 150 deutsche und EU-Vergabeportale und gibt je Ausschreibung eine KI-Empfehlung: mitbieten oder nicht.
- Tendermeister
Ausschreibungssoftware für Deutschland, die Vergabeportale durchsucht, Unterlagen auf K.-o.-Kriterien und Fristen prüft und Angebote unterstützt.
- TendiGo
KI-Plattform, die 800+ deutsche Vergabequellen bündelt, Vergabeunterlagen analysiert, die Eignung mit dem Firmenprofil abgleicht und Angebotstexte entwirft.
- tendric
Plattform für komplexe technische Ausschreibungen: klassifiziert Lastenheft-Anforderungen, prüft Normen und entwirft Antworten aus internen Quellen.
- Vergabefix
Ausschreibungsplattform mit semantischer Suche über Vergabeportale, Suchagenten und KI-Zusammenfassungen der Eignungskriterien; Beratung separat buchbar.
- VergabeHero
KI-Ausschreibungsplattform, die täglich 1.500+ deutsche Vergabeportale ausliest, Ausschreibungen einem Profil zuordnet und Vergabeunterlagen zusammenfasst.
- Vergabepilot.AI
KI-Suchmaschine für Ausschreibungen aus 300+ deutschen Vergabeportalen, mit Suche in natürlicher Sprache, Alerts, Zusammenfassungen und Passungsbewertung.
- Vergabescanner
KI-Tool für das Bauhandwerk, das Leistungsverzeichnisse aus Ausschreibungen liest, Anforderungen mit Quellenbeleg zusammenfasst und vorkalkuliert.
Ausschreibungsberater
- Ausschreibungscoach
Unterstützt Bieterunternehmen bei Angebotsmanagement, Prüfung von Unterlagen und Prozessoptimierung und berät zudem Vergabestellen.
- Ausschreibungsprofi
Findet passende öffentliche Ausschreibungen für Unternehmen, prüft die Vergabeunterlagen und erstellt vollständige, abgabefertige Angebote.
- BidBox
Beratung für Proposal Management: Angebotserstellung, Proposal-Beratung und APMP-Schulungen, auch für öffentliche Ausschreibungen in Deutschland.
- EVERTRUST
Berliner Ausschreibungsservice: recherchiert Ausschreibungen, kalkuliert Preise und gibt Angebote ab, v. a. in Bau, Technik und IT.
- procuris
KI-Suche über 90+ deutsche Portale und TED mit Zusammenfassung, Profilpassung, Bid/No-Bid-Beschluss und Anforderungs-Workspace; auch Full-Service.
- RplusP Ausschreibungsmanagement
Stuttgarter Beratung für Angebots- und Ausschreibungsmanagement, die Dienstleistungsunternehmen durch öffentliche Vergabeverfahren begleitet.
- Vergabefix
Ausschreibungsplattform mit semantischer Suche über Vergabeportale, Suchagenten und KI-Zusammenfassungen der Eignungskriterien; Beratung separat buchbar.
Häufige Fragen
Wo werden öffentliche Ausschreibungen in Deutschland veröffentlicht?
Ein zentrales Portal gibt es nicht. EU-weite Ausschreibungen erscheinen auf TED und im Bekanntmachungsservice oeffentlichevergabe.de; die Verfahren selbst laufen auf der e-Vergabe des Bundes, auf Landesplattformen und auf kommerziellen Plattformen wie DTVP, subreport und Deutsche eVergabe.[13][18]
Muss ich mich registrieren, um ein Angebot abzugeben?
Ja, auf der Plattform, die der Auftraggeber nutzt. Registrierung und Angebotsabgabe sind für Bieter meist kostenlos, und Angebote werden in der Regel in Textform ohne qualifizierte Signatur abgegeben, sofern der Auftraggeber keine verlangt.[13]
Welche Schwellenwerte gelten?
2026 und 2027 liegen die EU-Schwellenwerte bei 140.000 € für Liefer- und Dienstleistungen oberster und oberer Bundesbehörden, 216.000 € für alle übrigen Auftraggeber und 5.404.000 € für Bauleistungen, jeweils ohne Umsatzsteuer. Seit dem 1. Juli 2026 dürfen Auftraggeber des Bundes Aufträge bis 50.000 € direkt vergeben.[1][11]
Dürfen ausländische Unternehmen teilnehmen?
Ja. Unternehmen aus der EU und aus Staaten des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen bieten zu gleichen Bedingungen und dürfen gleichwertige ausländische Nachweise verwenden, in der Regel mit deutscher Übersetzung.[22]
In welcher Sprache muss ich anbieten?
Auf Deutsch. Vergabeunterlagen und Kommunikation sind fast immer deutschsprachig.[22]
Wie viel Zeit habe ich für mein Angebot?
Im offenen EU-Verfahren mindestens 35 Tage, bei elektronischer Angebotsabgabe verkürzbar auf 30 Tage. Unterhalb der EU-Schwellenwerte muss der Auftraggeber eine angemessene Frist setzen; für Bauleistungen schreibt VOB/A Abschnitt 1 mindestens 10 Kalendertage vor.[7]
Was ist eine Rüge?
Eine förmliche Beanstandung eines Vergabeverstoßes gegenüber dem Auftraggeber. Sie muss innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis erhoben werden, bei Verstößen aus der Bekanntmachung vor Ablauf der Angebotsfrist; sonst ist ein späterer Nachprüfungsantrag unzulässig.[5]
Quellen
- Gesetz zur Beschleunigung der Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabebeschleunigungsgesetz), BGBl. 2026 I Nr. 137
- BHO – § 55 Öffentliche Aufträge (Direktauftrag bis 50.000 Euro)
- Bundestariftreuegesetz (BTTG) – § 1 Anwendungsbereich
- GWB – § 134 Informations- und Wartepflicht
- GWB – § 160 Einleitung, Antrag (Rügefrist)
- GWB – § 173 Wirkung der sofortigen Beschwerde
- VgV – § 15 Offenes Verfahren
- VgV – § 16 Nicht offenes Verfahren
- Bundesamt für Soziale Sicherung – Rundschreiben zum Vergabebeschleunigungsgesetz (BGBl. 2026 I Nr. 137, in force 1 July 2026)
- IHK Köln – Bundestariftreuegesetz
- Commission Delegated Regulation (EU) 2025/2152 – thresholds 2026–2027
- Commission Delegated Regulation (EU) 2025/2150 – utilities thresholds 2026–2027
- Bekanntmachungsservice oeffentlichevergabe.de
- § 58 VgV – Zuschlag und Zuschlagskriterien (gesetze-im-internet.de)
- § 20 VgV – Angemessene Fristsetzung; Pflicht zur Fristverlängerung
- § 60 VgV – Ungewöhnlich niedrige Angebote
- § 62 VgV – Unterrichtung der Bewerber und Bieter
- SERVICE.BUND.DE – Ausschreibungen
- PQ Verein – Präqualifikation von Bauunternehmen (PQ-VOB)
- Amtliches Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen (AVPQ, IHK)
- § 1 WRegG – Einrichtung des Wettbewerbsregisters
- gesetze-im-internet.de
Geprüft am 15. Oktober 2026. Erstellt von TenderRender aus amtlichen Quellen. Keine Rechtsberatung: Prüfen Sie die Bekanntmachung und die Unterlagen jeder Ausschreibung.