Der Wert
Für jeden Test haben wir zunächst pro Formular bestimmt, welche Felder auf Basis der verfügbaren Quellen überhaupt wahrheitsgemäß ausfüllbar waren. Die Abdeckung ist der Anteil davon, den das System tatsächlich korrekt ausgefüllt hat. Unterschriften, Ort und Datum zählen nie mit: Die bleiben beim Zeichnungsberechtigten.
Wir haben zweimal gemessen. Zuerst auf einem Benchmark von zehn sehr unterschiedlichen Formularen, mit dem wir das System verbessert haben. Danach blind: zehn nie zuvor gesehene Formulare aus sechs Bundesländern, den Niederlanden und Belgien — darunter eine 29-seitige EEE und ein französischsprachiges belgisches Angebotsformular.
Von allen Feldern, die aus Profil und Bibliothek ausfüllbar waren, wurden 94 % korrekt gefüllt. Ohne eine einzige Anweisung.
Dieselbe Bibliothek, null Anweisungen. Auf allen zehn landeten verifizierte Daten; das belgische Formular bekam sogar die richtige IBAN und BIC.
Was fehlte, waren vor allem Angaben, die schlicht nicht in den Quellen standen — genau so soll es sein: Das System rät nicht.
Wichtig: Das sind Ergebnisse auf unseren Test-Sets, kein Versprechen für jedes Formular. Ihr Prozentsatz hängt von zwei Dingen ab: wie vollständig Bibliothek und Unternehmensprofil sind (daher kommt jede Füllung), und vom Formulartyp. Vergabespezifische Felder — Vergabenummern, Preise, Daten — bleiben immer bei Ihnen, und genau so soll es sein. Das System rät nie: Was es nicht verifizieren kann, bleibt offen und landet auf Ihrer Prüfliste.
So bestimmen wir den Wert
Pro Formular haben wir vorab festgelegt, welche Felder mit den verfügbaren Quellen wahrheitsgemäß ausfüllbar sind. Der Wert ist der Anteil davon, der korrekt gefüllt wurde. Zu Recht leer zählt ebenfalls als richtig: Ein Pflege-Referenzformular, das ein Bauunternehmen nicht ausfüllen kann, muss leer bleiben. Felder ohne Quelle zählen nicht als ausfüllbar — das System soll sie offenlassen und auf die Prüfliste setzen.
Schritt für Schritt
1. Die Kästen werden gezeichnet
Die Software liest das Formular wie ein Mensch: Wo steht ein Label, wo ist der leere Raum für die Antwort? Jede gefundene Stelle wird ein Kasten auf dem Dokument — grün solange offen, lila sobald eine Antwort steht. Das funktioniert bei PDFs ohne Formularfelder und bei Word-Formularen.

2. Die KI holt Ihre Daten
Pro Thema — Identität, Register, Bank, Versicherung, Umsatz, Referenzen — durchsucht die KI Ihr Unternehmensprofil, Ihre Bibliothek früher ausgefüllter Formulare und die Projektdokumente. Nur was nachweisbar aus diesen Quellen stammt, darf verwendet werden.

3. Ausfüllen und selbst prüfen
Die Daten landen in den Kästen, in der Schrift des Formulars. Danach prüft das System sein eigenes Ergebnis auf der gerenderten Seite und korrigiert, was nicht passt. Jeder Lauf bewahrt pro Seite drei Bilder: Original, Kastenkarte und Endergebnis.

4. Was offen bleibt, liegt bereit
Alles ohne Quelle landet direkt auf der Prüfliste: Das Formular fragt gewissermaßen selbst, was noch fehlt. Auf einen grünen Kasten klicken und die Antwort tippen — oder selbst einen Kasten zeichnen, wenn die Karte eine Stelle übersehen hat. Jede Füllung ist eine Dokumentversion, alles sichtbar und umkehrbar.

Was diese Messung ist und was nicht
Dies ist eine eigene Messung auf von uns zusammengestellten Sets, transparent beschrieben; keine unabhängige Untersuchung. Die Sets enthalten Eigenerklärungen mit und ohne Formularfelder, niederländische Erklärungen in Word, Referenzformulare und die EEE.
Das Blind-Set lief genau einmal, sauber, ab leeren Dokumenten, ohne Anweisungen — exakt so, wie ein neuer Kunde starten würde.